Petra Richter

Lerntraining und Englisch-Lerntraining

für legasthene/ leserechtschreibschwache SchülerInnen

Lerntraining und Englisch-Lerntraining für legasthene/ leserechtschreibschwache Schüler

Ich bin Lerntherapeutin, Psychologin, Kinder- und Elterncoach und Mutter von 3 erwachsenen Kindern. Ich stärke Kinder, die mit Buchstaben kämpfen – besonders dann, wenn eine neue Sprache alles noch schwieriger macht.

Mit großer Freude unterstützen mich dabei meine zwei Co-Lerntrainerinnen auf vier Pfoten: meine Border Collies Sunny und Luna.

Lerntraining und Englisch-Lerntraining für legasthene/ leserechtschreibschwache Schüler

Starte jetzt den Weg zu mehr Freude,
Motivation und Erfolg beim Englischlernen.

It’s Snacktime!

Spielerisches Englischlernen muss weder aufwendig noch zeitintensiv sein. Mit kurzen „Englisch-Lern-Snacks“ von nur fünf Minuten lassen sich Wortschatz, Rechtschreibung und Sprechfertigkeit ganz nebenbei trainieren – ob im Auto, am Pool oder auf der Picknickdecke. So bleibt Englisch auch in den Ferien mit Spaß und ohne Lernstress im Alltag präsent.

Englisch-Lern-Snacks

In meinem vorigen Blogbeitrag habe ich Euch bereits einige Ideen zum Englischlernen in den Ferien vorgestellt. (https://petra-richter.at/pausen-sind-doch-wichtig/)

Der Beitrag dreht sich vor allem um Projekte, bei denen die ganze Familie mitmachen kann und die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. Projekte, an denen immer mal wieder weitergearbeitet werden kann und für die endlich mal Zeit ist – in den Ferien. Das klingt wunderbar – aber was, wenn gar nicht so viel Zeit oder Muße da ist? Dann ist Snacktime angesagt 😊!

Mit Englisch-Lern-Snacks meine ich kurze, knackige Lerneinheiten auf Englisch, die sich wunderbar als kleine Spiele präsentieren lassen. Natürlich weiß unser Nachwuchs, dass es ein Lernspiel ist. Aber es ist trotzdem eine Abwechslung aus der Routine und macht mehr Spaß als bloßes Vokabellernen. Viele dieser Spiele lassen sich ganz nebenbei einbauen – beim Autofahren, beim Warten, neben dem Pool oder auf der Picknickdecke. Oft reichen schon fünf Minuten. Das Schöne daran: Ihr braucht weder viel Vorbereitung noch besonderes Material. Viele dieser Ideen funktionieren spontan und überall.

Fünf Minuten, die es in sich haben

Na, wurde skeptisch die Augenbraue hochgezogen? Ja, ich meine es ernst: Fünf Minuten, insbesondere, wenn diese fünf Minuten täglich stattfinden. Sie reichen aus, um den aktuellen Lernstand zu festigen und das Gelernte nicht wieder zu vergessen. Und das bedeutet für den nächsten Schulanfang eine ganze Menge!

Perfekt für Autofahrten (und um Vokabel und Spelling zu üben):

  • ABC: Abwechselnd Tiere, Vornamen, Dinge rund ums Haus oder Märchenfiguren in alphabetischer Reihenfolge nennen.
  • Last Letter First: Das nächste Wort muss jeweils mit dem letzten Buchstaben des vorherigen beginnen, so geht es der Reihe nach weiter. Auch hier sind Wörter der verschiedensten Kategorien möglich, am besten mit Tieren beginnen 😉.
  • Alliteration: Sätze bilden, bei denen möglichst alle Wörter mit demselben Anfangsbuchstaben beginnen, ausgenommen Präpositionen und Bindewörter. Zum Beispiel: Peter plays the piano.

Storytelling – jetzt wird gesprochen!

  • I spy with my little eye : Der Klassiker: „Ich seh‘ etwas, das du nicht siehst“ auf Englisch. Jeder darf einmal etwas auswählen und die anderen raten. Zack – schon sind fünf Minuten Englisch üben vorbei. 😉
  • Storytelling: Einer nennt ein Wort und der andere bildet damit einen Satz. Je lustiger, desto besser. Bei geübteren Kindern können es auch drei Wörter sein, aus denen eine kurze Geschichte entstehen soll.
  • Plot Twist: Geschichten bilden geht auch gemeinsam: Der erste sagt einen Satz, der nächste sagt einen Satz, der zu dem ersten passt. Vorher legt man fest, wie viele Sätze die Geschichte haben soll und entsprechend sollte sie einen Anfang, einen Höhepunkt und ein Ende haben. Das geht auch mit nur drei Sätzen, besser kurz und übersichtlich, sonst wird es zu kompliziert und man verliert die Freude daran.
  • Tell me tales: Einer nennt Figuren oder Gegenstände aus einem Märchen und die anderen erraten, um welches Märchen es sich handelt.

Altbewährt und doch neu

  • Board games: Wie wäre es, bekannte Spiele mal auf Englisch zu spielen? Bei ‚Mensch ärgere dich nicht‘ wird laut auf Englisch gezählt und bei Memory werden die Bilder benannt. So wird Englisch geübt, ohne dass darauf das Hauptaugenmerk liegt.
  • Picture Lotto: Aus Memoryplättchen kann man ein Picture Lotto basteln: Jeder erhält neun Bildkarten. Diese legt er offen vor sich auf. Die „doppelten“ Plättchen kommen auf einen Stapel. Nun darf jeder abwechselnd ziehen und benennt oder beschreibt, was er gezogen hat, zum Beispiel: „A fox.“, oder schwerer: „That’s an animal that lives in the woods.“
  • Secret story: Dafür braucht man einen Stift und Papier: Der erste schreibt ein Subjekt auf ein Blatt Papier, zum Beispiel einen Namen oder eine Bezeichnung wie „The fox“  so, dass nur er es lesen kann und faltet das Blatt danach, damit das Wort verborgen ist. Der nächste schreibt dann ein Verb dazu wie zum Beispiel „eat“ oder „eats“ (dabei kann gleich das „s“ bei der 3. Person thematisiert werden 😉), und es wird das Blatt wieder gefaltet.  Danach ergänzt die nächste Person ein Objekt.  Je nachdem wie viele Personen mitspielen, können noch Ort und Zeit ergänzt werden. Wenn die Runde fertig ist, wird das Blatt entfaltet und einer darf den Satz vorlesen.

Family Rules

Bei all diesen Spielen ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt, Spaß und Kurzweiligkeit sind oft wichtiger als strenge Regeln. Besonders ist darauf zu achten, dass die Spiele dem Können der Kinder entsprechen. Kleine Herausforderungen dürfen sein. Überforderung nimmt hingegen den Spaß und entmutigt.

Trau dich!

Viele Eltern „trauen“ sich zuerst gar nicht, den Kindern diese Englisch Lernspiele anzubieten, da sie von vornherein mit Ablehnung rechnen. Diese Sorge ist unbegründet.

Lerntraining und Englisch-Lerntraining für legasthene/ leserechtschreibschwache Schüler

Je selbstverständlicher man diese Spiele anbietet, desto weniger kommen Kinder auf die Idee, dass sich mehr als ein Spiel dahinter verbirgt. Spätestens nach den ersten lustigen Wortkreationen, die übrigens auch gern von Mama oder Papa stammen dürfen, steht der Spaß meist im Vordergrund.

Aus vielen dieser Ideen sind bei Familien schon ganz eigene, kreative Spiele entstanden. Genau das macht diese kleinen Englisch-Snacks so wertvoll: Sie fördern ganz nebenbei Sprache, Kreativität und gemeinsames Erleben. Ich finde: Das ist einen Versuch auf jeden Fall wert!

Viele dieser Spiele sind ein fixer Bestandteil meines Englisch-Lerntrainings und es macht so viel Freude mitzuerleben, wie sehr die Kinder während des Spiels aufleben und sich ganz in das Spiel vertiefen.

Let’s have fun!

Lerntraining und Englisch-Lerntraining für legasthene/ leserechtschreibschwache Schüler

Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass Englisch nicht länger Stress,
sondern eine Bereicherung ist.

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